27. November 2014

DIY Adventskalender


Nachdem mir M. im letzten Jahr mit diesem Kalender (siehe oben), den süßesten, schönsten und kreativsten Adventskalender überhaupt gebastelt hatte, war ich dieses Jahr ganz schön in Zugzwang, was meinen Überlegungen zum Weihnachtscountdown betraf. Zum Glück kam mir eine (nicht annähernd daran heranreichende, aber trotzdem nicht so üble) Idee schon relativ früh im Jahr, denn für das Folgende musste ich einige Monate lang unseren Müll durchwühlen und möglichst unauffällig bereits Entsorgtes, wieder herausfischen. Alternativ kann man sicherlich auch einen Aufruf im Bekanntenkreis starten - so oder so, zunächst bedurfte es für den diesjährigen Adventskalender Altglas in 24 bunt-durchmischten Ausfertigungen:


Als nächstes wurden unter Verlust diverser Hautschichten und Nagellackbeläge unter kochendem heißem Wasser die Gläser von Schmutz und Etiketten befreit.  

Tipp Nr. 1: Wider erwarten ist es anscheinend schier unmöglich den Geruch von Tacco-Dip aus der Gummidichtung einiger Glasdeckel zu entfernen. Es empfielt sich diese Gläser mit Non-Food- Artikeln zu füllen ...oder mit Tacos. 

Tipp Nr. 2: Wenn sich die Kleberückständer bei manchen Gläsern partout nicht lösen wollen, kann es helfen besagte Stellen mit ein wenig Öl zu behandeln. In diesem Fall hat mir Sonnenblumenöl gute Dienste getan.

Zu diesem Zeitpunkt sah der Irgendwann-Mal-Adventskalender so aus:


 Noch etwas.. schlicht.

Gut, hier brauchte es noch einiges an Phantasie, um sich ein dekoratives Endergebnis vorzustellen, aber daran mangelte es mir zum Glück noch nie (ES LEBE DIE PHANTASIE!!... ähm...chrm.). Ich blieb optimistisch und machte mich an den Deckeln zu schaffen, die einen tannengrünen Überzug erhielten (meine Diskussion mit der Bastelgeschäft-Angestellten, die mir partout zu keinem goldenen Lack verhelfen wollte, erspare ich euch an dieser Stelle. Nur so viel: Sie hat gewonnen). Ich habe dazu Acryllack benutzt, den gibt es eigentlich in allen besser sortierten Bastelgeschäften und Malereibedarf. Es empfielt sich die Deckel unter offenem Himmel also auf etwaigem Balkon o.ä. zu besprühen, und sich für ein Kleidungsstück zu entscheiden, das entweder EXAKT dem Farbton der Sprühdose entspricht.... oder es zukünftig einmal soll. In jedem Fall sind mehrere Lagen nötig. (Der Tipp, genug Farbe zu kaufen, liegt vielleicht auf der Hand, wenn dann aber die Dose leer geht, wenn man gerade noch 3 Deckel zu besprühen hat, steht man da.. hab ich mir sagen lassen.)


Im Bastelladen habe ich mich dann noch mit einigen zusätzlichen Materialien versorgt. In Berlin empfiehlt sich der Modulor, dort gibt es gerade zur Weihnachtszeit alle möglichen Anregungen und in Teilen vorgefertigte Bastelelemente.

Die Sterne habe ich in weißer Farbe mit Nummern beschriftet und mit Kleber auf dem Deckeln befestigt. Damit der Inhalt der Gläser eine Überraschung bleibt, habe ich ihn in einfach Butterbrotsdosen verpackt, alles mit ein paar roten Akzenten versehen und taddaaaa, fertig ist der Adventskalender:


Über den Inhalt des Kalenders muss sich an dieser Stelle jedoch ausgeschwiegen werden. Man weiß ja nie, wer so mitliest....

Die Vorfreude auf die Adventszeit: Für mich auf jeden Fall ganz viele freezeplease-Momente im November. Mehr bei Nic: http://luziapimpinella.blogspot.de/?m=1

Kommentare:

  1. Wenn man sich über das Jahr Gedanken macht, mit viel Liebe und Engagement dabei ist, dann ist die Freude sicher gross, wenn der Advent gekommen ist und das schöne Werk gut ankommt.
    L G Pia

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  2. Was für eine schöne Idee! Hoffentlich freut sich der beschenkte agemessen ;o)

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  3. Ein wunderschöner Adventskalender! Echt klasse!

    Eine schöne Adventszeit!

    Liebe Grüße
    Stephi

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  4. Bin gespannt unter welcher Nummer die Tacos hervorkommen werden ;-)
    Eine wirklich schöne (und wiederverwenbare) Idee! :-*

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  5. Das ist eine ganz tolle Idee, das werde ich mir vornehmen für den nächsten Advent !
    Warum kommt man bloß nicht selbst auf so eine glorreiche Idee ;-)

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  6. Richtig gutes Teil! Mir gefällt besonders, dass jedes der Gläser durchsichtig geblieben ist und gleichzeitig der Inhalt aber geheim bleibt. Das macht es spannender. Schick sieht er aus, dein Kalender!

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